Connemara -Achill Island

Nach dem Wecken und Frühstück ging es los mit unserem Auto nach Achill Island. Sie ist mit 146 Quadratkilometern die größte Insel Irlands und durch eine Brücke mit dem „Festland“ Irland verbunden. Dort angekommen, zeigte ich meinen Reisenden zunächst die herrliche Keem Bay – ein toller, ziemlich einsamer Strand, wunderbar gelegen am Berg des Croaghaun mit 668 m. 

Die Fahrt dorthin war abenteuerlich, in Serpentinen vorbei an am Straßenrand oder auch auf der Straße liegenden Schafen mit ihren Lämmern. Nur ungern standen die Tiere auf, um uns vorbei zu lassen. Verständlich 🙂

Sehr gern verweilten wir eine ganze Weile an diesem wunderbaren Strand, eine Gruppe Schüler war noch zugegen und bauten im Wettstreit ihre Sandburgen. Ansonsten waren wir mit der Natur alleine, es tat gut die Ruhe um uns, sowie den Geruch des Meeres und das Geräusch der Wellen zu genießen. Abschalten war angesagt. Und natürlich wurde das Meer getestet, rein mit den Füßen, es war kühl, aber nicht unangenehm. Wir bewunderten die Farben des Wasser von türkis bis blau.

wunderbare Keem Bay auf Achill Island

Die nächste Station auf Achill Island war die verlassene Stadt (deserted village). Über 100 verfallene Steinhäuser sind Zeugen einer Zeit, die von Hungersnot durch die Kartoffelfäule viele Menschen dahin gerafft hat. 

Eine absolut zum Nachdenken anregende Stelle auf Achill Island…

Übrigens hat auf Achill Island auch Heinrich Böll (*1917/+1985) gelebt, er besaß dort ein Cottage und hat 1957 sein berühmtes Werk : „das irische Tagebuch“ verfasst. Sein Haus steht nunmehr anderen Künstlern zur Verfügung, besichtigen kann man das Cottage nur von außen, um die Künstler bei ihrer Arbeit nicht zu stören.

Unser Weg führte weiter an leuchtend gelben Stechginsterbüschen, die bis zu 2 m hoch waren, vorbei. Eine Augenweide.

Stechginster – Blüten in Hülle und Fülle

Calla- auch sie blüht in Irland wild